Operationen/Unfälle:
Insbesondere Eingriffe an der Prostata aber auch andere Operationen
im Bereich des Unterleibs können Nerven oder Gefäße
zerstören und so die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen.
Das gilt auch für Unfälle, die beispielsweise zu Beckenbrüchen
oder Verletzungen des Rückenmarks führen.
Altern:
Die Sexualität kann sich mit zunehmendem Alter ändern, eventuell
dauert es etwas länger bis es zu einer Erektion kommt oder es wird
mehr Stimulation benötigt als in jüngeren Jahren. Eine Erektile
Dysfunktion ist jedoch keine normale Alterserscheinung, wie manche Männer
glauben. Statistisch gesehen leiden ältere Männer häufiger
an einer ED, weil bei ihnen die Risikofaktoren und Erkrankungen häufiger
sind, die eine Erektile Dysfunktion fördern.
Medikamente:
In einzelnen Fällen können Erektionsstörungen
auch durch Arzneimittel hervorgerufen werden. Ob ein Medikament eine solche
Nebenwirkung besitzt, kann jedoch nicht verallgemeinert werden, sondern
immer vom einzelnen Patienten abhängig. Hier gilt es mit dem Arzt
darüber zu sprechen, ob ein verwendetes Arzneimittel Ursache der Erektionsstörung
sein kann und ob ein Präparatewechsel sinnvoll ist. Auf keinen Fall
sollten Sie eigenständig ein Präparat absetzen, denn dies kann
schwerwiegende Folgen haben.
Lebensstil:
Auch Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
können zu Erektionsstörungen führen. Während dies beim
rauchen auf die Verengung und Verhärtung der Blutgefäße
zurückzuführen ist, liegen die Ursachen beim Alkohol wahrscheinlich
in seinem Einfluss auf das Gehirn. Stress kann ebenfalls für Erektionsstörungen
verantwortlich sein, da der auf Daueralarm geschaltete Körper nicht
die notwendige Entspannung zulässt, die für die Lust und Leidenschaft
notwendig ist.
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