PDE-5 Hemmer |
„Durch Blockade zur Balance“ Zu Erektionsproblemen kommt es, wenn Nerven oder Blutgefäße,
die an diesem Prozess beteiligt sind, nicht mehr richtig funktionieren.
Hierdurch wird während der sexuellen Erregung zu wenig Botenstoff
NO freigesetzt. Dementsprechend wird auch weniger gefäßerweiterndes
cGMP gebildet, das zudem durch die stets hohe Menge an PDE-5 sofort wieder
abgebaut wird. In diesen Prozess greifen die PDE-5-Hemmer zielgerichtet ein! PDE-5-Hemmer sorgen dafür, dass das Enzym PDE-5 den gefäßerweiternden Botenstoff cGMP nicht mehr abbauen kann. Hierdurch steigt die cGMP-Konzentration so weit an, dass sich die Muskelzellen in den Gefäßwänden entspannen können. Die Gefäße erweitern sich, mehr Blut kann in den Penis einströmen und das Glied versteift sich. WANN & WIE: Zu beachten ist, dass alle Arzneistoffe aus der Reihe der PDE-5-Hemmstoffe nicht gemeinsam mit Nitraten und NO-Donatoren gegeben werden dürfen, wie sie z.B. Herzpatienten manchmal erhalten. Diese Substanzen steigern die Bildung desjenigen Botenstoffes dessen Abbau durch die PDE-5-Hemmer gedrosselt wird. Hierdurch wird die gefäßerweiternde Wirkung dieser Stoffe übermäßig verstärkt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie in der Sprechstunde Auskunft über Ihre Medikamente geben. Dese Informationen ersetzen nicht den Blick in den Beipackzettel, sondern geben Ihnen lediglich einen ersten Überblick über die Arzneistoffklasse. Zwischen den einzelnen Substanzen dieser Arzneistoffklasse bestehen wiederum Unterschiede, die wir Ihnen in der Praxis gerne erläutern.
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| MENFIT ULM Institut für Präventionsmedizin Dr. med. Horst Hohmuth Olgastraße 139 D-89073 Ulm weiter zu MENFIT Ulm |
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