An einer Erektionsstörung, auch erektile Dysfunktion oder Impotenz genannt, leiden in Deutschland ca. 5 Millionen Männer (Braun M et al.: Aktuel Urol 2000). Dies sind nach einer groß angelegten Patientenbefragung, der sog. Kölner 20.000-er Umfrage, knapp 10% der Männer zwischen 40 und 50 , sowie fast 20% der Männer zwischen 50 und 60. Das Risiko, eine Erektionsstörung zu entwickeln steigt dabei mit zunehmenden Lebensalter (Engelmann 2001).
Die Fähigkeit zur Erektion setzt eine optimale Funktion verschiedener Organsysteme zusammen. Hier spielen eine optimale Durchblutung, die sowie hormonelle Versorgung, Nervenfunktion und Psyche eine entscheidende Rolle..
Der Penis, als Organ das von der ungehinderten Durchblutung in den feinen Endästen der Arterien abhängt ist , wird früh von Funktionsstörungen erkennbar betroffen, auch wenn andere Erkrankungen erst später folgen. Der Penis wird auch als „Fahne des Herzens“ (Hesch 2000) bezeichne.
Erektionsstörungen können deshalb eine frühes Warnzeichen für Herz Kreislauferkrankungen sein. Neuere Untersuchungen zeigen, dass das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen bei Männern mit ausgeprägten Erektionsstörungen um 65 % erhöht ist und die Gefahr einen Schlaganfall zu entwickeln um 43 % wächst (Ponholzer 2005).
Deshalb sollten die Ursachen von Erektionsstörungen konsequent abgeklärt und vom Spezialisten behandelt werden. Die ganzheitliche Betrachtung der Gesundheit und entsprechende begleitende Massnahmen zur Verbesserung der Gesundheit sollten unbedingt mit berücksichtigt werden
Weil die Sexualität wesentlicher Bestandteil der Gesundheit ist, haben Störungen Einfluss auf unseres physisches und psychisches Befinden.
Dabei bietet heute die Medizin hervorragende Möglichkeiten der Behandlung.
Auf den nachfolgenden Seiten werden aus ärztlicher Sicht Informationen rund um die Sexualität des Mannes gegeben. Dr. Horst Hohmuth, ein Spezialist mit jahrelanger Erfahrung auf dem Gebiet, steht Ihnen hier mit Rat und Tat bei.
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